Leitbild

  • Als Museum des Landkreises sind wir ein außerschulischer Bildungsort. Uns ist es wichtig, das Museum als Raum der Kommunikation und Erinnerungskultur zu pflegen. 

  • Unsere Ausstellung zeichnet sich im Besonderen durch die landtechnische Sammlung, den Kräutergarten und die Burg selbst mit Ihrer historischen Vergangenheit (Andreas von Meyendorff) aus. 

  • Generell stehen unsere Sammlungen im Vordergrund unserer Arbeit. Ihr Erhalt und damit verbunden das Veröffentlichen, Präsentieren und Vermitteln von Wissen um die Ausstellungsstücke und ihre Verwendung ist für uns eine Philosophie. Wir arbeiten nach den anerkannten Standards des ICOM (International Council of Museums) und den Standards für Museen des DMB (Deutschen Museumsbundes). Dazu gehören:

    • ein nachvollziehbares, zeitgemäßes und wissenschaftlich fundiertes Konzept für Sammlung und Ausstellung

    • die Gewährleistung der fachlichen Betreuung, des öffentlichen Zugangs und der pfleglichen Behandlung der Objekte hinsichtlich deren Unterbringung und Ausstellung

    • die Erfassung und Überprüfung von Eigentumsnachweisen vorhandener und angebotener Objekte 

  • Durch eine gute Vernetzung zu Schulen in der Region ist es uns möglich, unseren Bildungsauftrag schon bei den kleinsten Gästen anzuwenden und zur Bildung einer regionalen Identität beizutragen. 

  • Als öffentliche kulturelle Einrichtung liegt unser Augenmerk stets darauf, die Geschichte der Region für alle Besucher anschaulich und erlebbar zu machen. 

  • Unser Ziel ist es zur Stiftung einer regionalen Identität beizutragen. 

  • Wir wollen den Besuchern ein Bild von der Magdeburger Börde und seiner Geschichte vermitteln. Ausgehend von den geologischen Grundlagen bis hin zur Nutzung der „natürlichen Rohstoffe“ sowie der „Kultur- und Technikgeschichte“ der Region.

  • Wir kommen unserem öffentlichen Auftrag auch durch regelmäßige Öffnungszeiten nach und setzen eine soziale Preisgestaltung um. Wir arbeiten wirtschaftlich, aber nicht profitorientiert.

Forschung

  • Das Museum widmet sich gemäß seiner Aufgabenstellung nach den ICOM-Richtlinien auch der Erforschung seiner Bestände. 

  • Erkenntnisse aus Forschungen fließen stets in Ausstellungen ein und werden z. B. in Vorträgen im Museum, im In- und Ausland vorgestellt, bzw. in museumspädagogischen Projekten angewandt. 

  • Zur Präsentation der Forschungsergebnisse gehört auch die Teilnahme an Tagungen und Workshops. 

  • Unabhängig von den Sammlungsbeständen gibt es Forschungen durch die wissenschaftlichen Schwerpunkte des leitenden und wissenschaftlichen Personals (Archäologie, Industrialisierung, Landwirtschaft, Provenienz, Regionalgeschichte, Mundart). Dies trägt zu Profilierung des Museums und damit des Landkreises bei.

  • Auch Kooperationen (siehe Kooperationen und Projekte) mit verschiedenen Partnern zeichnen die Museumsarbeit im Börde-Museums aus: 

    • So etwa mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt, 

    • der Arbeitsstelle Niederdeutsch (Institut für Germanistik der Otto-von-Gericke Universität Magdeburg), 

    • oder der Georg-August Universität Göttingen. 

  • Ein größeres Forschungsprojekt stellte 2021 das Projekt „Börde-Leben vs. Börde-Kunst“ dar. Dabei ging es um die Erforschung der Kunstbestände und um digitale Präsentationsmöglichkeiten. 

  • Ein weiteres Beispiel stellt ein Projekt aus den 1990er-Jahren dar, es befasste sich mit der „Ländliche[n] Festtagskleidung des 19. Jahrhunderts in der Deuregio Ostfalen“. Eine Bestandssicherung, Dokumentation und Auswertung der Trachten in insgesamt 11 Museen in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt fand statt. Ausstellungen und die Vorlage der Ergebnisse in einer Buchpublikation rundeten das Forschungsprojekt ab.

  • Neben hausinternen Forschungen unterstützt das Museum Wissenschaftler, Institutionen und Privatpersonen bei Forschungsvorhaben. Es berät und stellt Archivmaterial, Fachliteratur sowie Sammlungsobjekte zur Verfügung.